Studien & Quellen

Warum BGF wirkt — und woran wir das festmachen

Der Nutzen von Bewegung und betrieblicher Gesundheitsförderung ist breit belegt — und genau das beobachten wir täglich bei unseren Kunden. Hier die Studien und Quellen, auf die sich BGM-Kompass bezieht.

Bewegung wirkt

Regelmäßige Alltagsbewegung — zügiges Gehen, Radfahren — senkt nachweislich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und bestimmte Krebsarten, hilft bei der Gewichtskontrolle und verbessert das psychische Wohlbefinden.

Deutschland bewegt sich zu wenig

Laut WHO müssten 44 % der Frauen und 40 % der Männer über 18 in Deutschland aktiver werden. Bei Jugendlichen ist es besonders ausgeprägt: 88 % der Mädchen und 80 % der Jungen bewegen sich zu wenig.

BGM rechnet sich

Strukturiert umgesetzte BGF senkt Fehlzeiten nachweislich. Der mittlere ROI beträgt 1:2,7 — für jeden investierten Euro entstehen im Median 2,70 € Nutzen (IGA Report 40, Meta-Analyse von 140 Studien mit 500.000 Teilnehmenden). Eine US-amerikanische Meta-Analyse verzeichnet 1:5,56 und −25,1 % Fehlzeiten (Chapman 2012).

Krankenstand & Kosten 2024

Der Krankenstand in Deutschland lag 2024 bei 5,23 % — das entspricht 19,1 Fehltagen je Erwerbsperson (TK AU-Bericht 2024). Drei von vier Organisationen haben kein ganzheitliches BGM.

Gesetzlicher Rahmen

Betriebliche Gesundheitsförderung ist gesetzlich verankert (§ 20 SGB V). Krankenkassen stellen jährlich eine Präventionspauschale je Versichertem bereit (2025: 8,77 €).

Hinweis: Einsparpotenziale, die BGM-Kompass ausweist, sind Szenarien auf Basis dieser Studienwerte — keine Zusagen. Tatsächliche Effekte hängen von Branche, Umsetzung und Ausgangslage ab.