Rauchfrei-Unterstützung
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Vorsorge & Früherkennung0 € · kostenlosunter 30 Min.

Rauchfrei-Unterstützung

Aufhören zu rauchen ist eine der wirksamsten Gesundheitsentscheidungen, die eine Person treffen kann – und eine der schwierigsten, allein umzusetzen. Betriebliche Unterstützung verändert die Erfolgsquote messbar: Wer beim Rauchstopp begleitet wird, hört deutlich häufiger dauerhaft auf als ohne Unterstützung.

Was Unterstützung im betrieblichen Kontext besonders wirksam macht Rauchen ist eine Verhaltensgewohnheit mit starker physiologischer Abhängigkeitskomponente. Wer aufhören möchte, kämpft gleichzeitig gegen Entzugserscheinungen, gegen eingespielte Rauchpausen im Tagesablauf und gegen soziale Trigger – oft im Kollegenkreis. Betriebliche Unterstützung kann an all diesen Punkten ansetzen: Informationsmaterialien, Gruppenangebote mit anderen Aufhörwilligen und auf Wunsch eine teilweise Erstattung von Nikotin-Ersatzprodukten.

Wie das Angebot aufgebaut werden sollte Keine Belegschaft ohne Ambivalenz. Wer Mitarbeitende zum Aufhören drängt, verliert sie. Wer ein Angebot schafft, das offen kommuniziert und niedrigschwellig zugänglich ist, spricht genau die an, die schon länger mit dem Gedanken spielen. Eine interne Info-Aktion plus ein Gruppenangebot plus die klare Botschaft 'Wir unterstützen euch dabei' – das ist der richtige Ton. Der Rest liegt bei den Mitarbeitenden selbst.

So setzt du es um

  1. 1
    Kostenlose BZgA-Materialien zum Rauchstopp beschaffen (Broschüren, Poster, Online-Ausstiegsprogramm)
  2. 2
    Krankenkassen-Angebote prüfen: viele bezuschussen Rauchfrei-Kurse – Kontakte zusammenstellen
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    Zeitfenster wählen: der „Stoptober" (Oktober) ist ein bewährter, motivierender Anlass
  4. 4
    Sensibel framen: Angebot zur Unterstützung, kein moralischer Druck auf Rauchende
  5. 5
    Angebot vertraulich und wertfrei kommunizieren: Wer aufhören möchte, findet hier Hilfe
  6. 6
    Materialien und Kontakte zentral und diskret zugänglich machen
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    Optional eine freiwillige Gruppe für gegenseitige Motivation anbieten
  8. 8
    Über die Wochen dranbleiben: regelmäßige, unaufdringliche Impulse und Tipps
  9. 9
    Rückfälle normalisieren: ein Fehlversuch ist kein Scheitern, sondern Teil des Wegs
  10. 10
    Auf konkrete Hilfen verweisen (Beratungstelefon, App, Kurs) statt nur zu appellieren
  11. 11
    Vertraulichkeit strikt wahren – niemand soll sich beobachtet fühlen
  12. 12
    Anonym Resonanz einschätzen: Wurde das Angebot genutzt?
  13. 13
    Interessierten den Weg zu längerfristigen Kursen (Krankenkasse) ebnen
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    Angebot dauerhaft verfügbar halten – Aufhören passiert selten auf Knopfdruck

Was du brauchst

Aufwand
unter 30 Min.
Kosten
0 €
Setup
60 Min.
  • BZgA-Material kostenlos
  • Wichtiges Thema
  • Krankenkassen-Unterstützung möglich

Förderfähig: bis 600 € steuerfrei

Als Teil eines strukturierten BGM-Prozesses ist diese Maßnahme nach § 3 Nr. 34 EStG bis 600 € pro Mitarbeitendem und Jahr steuerfrei. Zertifizierte Angebote bezuschusst zusätzlich die Krankenkasse nach § 20b SGB V.

Im BGM-Tool umsetzen

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